Schenkwaldspielschar

Ottmarsbocholt

2018 - "De total bekloppte Hochtiedsnacht"

Eva von Dorn  : Pia Lordiek
Sebastian "Basti" von Dorn  : Reinhard Lindfeld
Hannelore Ginger  : Hildegard Holtschulte
Jochen Ginger  : Rudi Imberge
Gesine von Dorn  : Hedwig Klaas
Ruprecht von Dorn  : Manfred Tippkötter
Pastor Johann Selig  : Andreas Wichmann
Freddy Stecher  : Thomas Lordiek
Heidi Hitzig  : Nicola Schulze Pröbsting
Souffleuse  : Marianne Nehls
Regisseur  : Archie Willecke
  • 2018-01
  • 2018-02
  • 2018-03
  • 2018-04

 Endlich allein, endlich nur noch wir!

Auch wenn es längst zur allgegenwärtigen Fernseh-Unterhaltung gehört, die letzten Geheimnisse des Schlafzimmers zu lüften – träumen nicht alle jungen Liebespaare von den romantischen Wonnen einer Hochzeitsnacht?

So wie „Basti“ (Reinhard Lindfeld) und „Eva“ (Pia Lordieck), da sie ihr Hotelzimmer aufsuchen, um sich ihrer „Hochtiedsnacht“ entsprechend widmen zu können. Denkste! Kaum hat der smarte junge Ehemann seine hübsche Angetraute in weiches Pfuhl gebettet, weicht der Hauch liebesseliger Zweisamkeit grausamer Realität. Es klopft an der Schlafzimmertür. Der erste Besuch! Dann der nächste. Und nur wenig später herrscht im erträumten Liebesnest Publikumsverkehr wie am Katholikentag auf Münsters Hauptbahnhof.

Dafür sorgen unter anderem Bastis Eltern, Gesine (Hedwig Klaus) und Ruprecht von Dorn (Manfred Tippkötter). Dazu die (geschiedenen) Eltern der Braut: Hannelore (Hilla Holtschulte) und Jochen Ginger (Rudi Imberge), plus Freddy Stecher (Thomas Lordieck), den neuen Freund der geschiedenen Brautmutter. Dann noch Pastor Johann Selig (Andreas Wichmann) und nicht zuletzt Heidi Hitzig (Nicola Schulze Pröbsting), die ihrem Namen „Hitzig“ alle (erotische) Ehre macht und nach und nach sämtliche Mannskerle, ja selbst den Pastor „Mit in die die Hölle“ zieht. Eine Hölle, die von Nanni Nehls und den Maskenbildnerinnen Brigitte Schumacher, Gitte Gnegel und Sandra Harlake zuvor noch richtig schön gemacht wurde.

Das klingt verrückt. Ist es auch. Also hin! Für weitere Vorstellungen liegen noch Eintrittskarten vor. Die sollte man sich sichern, wenn mal mal wieder so richtig ablachen möchte.

 

Quelle (Text und Fotos): Westfälische Nachrichten / Dieter Klein